Über uns

Mein Name ist Peter Dominiak, ich wohne zusammen mit meiner Ehefrau und Partnerin und unseren Hunden am Stadtrand von Hamburg.
Schon von Kindesbeinen an hatte ich eine besondere Beziehung zu Hunden aller Rassen.

Nach langen Jahren ohne Hund kam ich dann 2003 endlich wieder dazu, einem Hund ein Zuhause zu geben. Ein Tierheim - Hund sollte es sein. Die Wahl fiel auf Charly, ein Labrador-Hovawart-Mix, der kurz zuvor am Tierheim entsorgt wurde.

Wie so oft bei ausgesetzten Hunden, hatte auch Charly keine Vorgeschichte. Schon bald aber zeigte sich, dass er physisch und psychisch schwerst misshandelt  worden war. Er war deutlich traumatisiert. Oft der Verzweiflung nahe in Bezug auf sein Verhalten und seine Schwierigkeiten mit Menschen und Tieren, dauerte es entsprechend lange, bis er ansatzweise wieder Vertrauen in den Menschen gewinnen konnte. 
Natürlich habe ich auch meine Fehler mit diesem, für mich besonderen Hund gemacht, aber er hat mir auch den Weg gezeigt mich näher mit dem Wesen und der Seele des Hundes  zu beschäftigen.

Es gibt nicht die generell für alle Hunde passende Methode, es gibt nur für jeden Hund ganz individuell einen Weg, den er gehen und eventuell gesunden kann.

Mit viel Geduld, Liebe und Bauchgefühl konnte Charly die Freude am Leben zurückgewinnen. Mit seiner guten Laune und seiner ausgesprochenen Liebe zahlte er alles zurück.
Leider ging er im September 2011 nach schwerer Krankheit über die Regenbogenbrücke. Ich bin ihm auf ewig dankbar. Er hat viel für mich getan und mir den Weg zum Hundetrainer gezeigt und geebnet. 

Über Charly lernte ich den Verein der Hundefreunde kennen, wo wir wöchentlich trainierten. Wie so oft bei Hundetrainern war das der Einstieg in mein Trainerleben. Nach zweijähriger Ausbildung stellte ich fest, dass reine Unterordnung und das Laufen nach Prüfungsordnung nicht alles sein kann. Kadaver-Gehorsam war für mich von jeher ein Fremdwort, aber Gehorsam im alltagstauglichen Sinne und Verlass in Gefahrensituationen sind mir sehr wichtig. So machte ich auch immer wieder Ausflüge in andere Bereiche, sei es Obedience, Turnierhundesport, den ich zusammen mit meiner Frau im Verein erfolgreich leite, oder Nasenarbeit usw. Rein aus Neugier erwarb ich zudem ein so genanntes Musherdiplom.

Im Juli 2016 bin ich erneut in den Genuss gekommen, einen Welpen großzuziehen, mit all den bekannten Welpenproblemen. Unsere Naaja brachte neuen Schwung ins Leben,gerade nachdem auch Dele über die Regenbogenbrücke gegangen war. Und auch aus der Beziehung und dem Umgang zwischen dem kleinen Charly und der Kleinen lerne ich unglaublich viel - unter anderem auch nicht immer alles so ernst zu nehmen.

Diese beiden kleinen Fellnasen, die unser Leben unendlich bereichern, fordern uns immer wieder aufs Neue mit ihren verhaltensoriginellen Eigenarten. Sie zeigen aber immer wieder, dass es sich einfach lohnt, mit Hunden zu leben. Selbst die Kleine hat sich inzwischen so gut entwickelt und kann mehr und mehr ins Training mit einbezogen werden, um uns helfend zur Seite zu stehen, genau wie der kleine Charly schon seit langem. Denn nicht die Größe ist entscheidend sondern Souveränität, Ausgeglichenheit, innere Ruhe und Spaß an der Arbeit, die wir, genau wie die Hunde, verkörpern.

Ich lernte u. a. den Umgang und die Arbeit mit verhaltensauffälligen, traumatisierten und (angst-)agressiven Hunden kennen und lieben. Durch Charly war mir dies erst recht sehr wichtig. Ich absolvierte mehrere Praktika, konnte neue Eindrücke mitnehmen, mein bisher Gelerntes neu ausrichten und meine Arbeitsweise entsprechend anpassen.

Wichtig ist mir auch und gerade bei sog. Problemhunden, mit Spaß und Freude zu arbeiten, völlig frei von Gewalt, ohne tierschutzrelevante Hilfsmittel oder Meideverhalten auslösende Schreckreize.
Nur so lässt sich Vertrauen aufbauen, und Vertrauen ist die Ausgangsbasis für eine gute Teamarbeit und das Lernen neuer Dinge. Der Moment , wo in gebrochenen Hundeaugen wieder ein neuer Lebenswille aufflackert, hat mich tief beeindruckt und ist bis heute mein Ziel in der Arbeit mit traumatisierten Hunden.

Über die Zeit reifte die Idee zu einer eigenen Hundeschule, der Hundeschule „4 our way“, die ich mit meiner Ehefrau gemeinsam betreibe.

Für EUREN Weg, ob es sich um die kleinen Probleme im Alltag handelt oder um schwierige Hunde, die einem echte Sorgen bereiten. Euch oder Eurer Umwelt. Wir möchten unser Wissen und unsere Erfahrungen sinnvoll nutzen und Hundehaltern, die Probleme verschiedenster Art mit ihrem Hund haben, unsere Hilfe aus diesem Teufelskreis anbieten. Wir möchten Euch Euren Weg zeigen, einen gemeinsamen, entspannten und freudigen Weg im Alltag einzuschlagen.

Selbstverständlich bilden wir uns durch Besuche von Fachseminaren , Vorträge und durch Lektüre ständig weiter.

Ich freue mich auf Euch und Euren Hund!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach oben